Gemeinsam im Lichterlabyrinth

von Birgit Retzmann

08.01.2026

Das Stieldorfer Labyrinth lud zu einer besonderen spirituellen Erfahrung im dunklen Januar ein.


Acht Menschen waren in der Dunkelheit mit einer Kerze in der Hand und durch Lichter geleitet auf dem Weg zur Mitte – zum Regenbogen, einem Symbol der Verheißung Gottes. Jedesmal ist es anders das Labyrinth zu gehen und dieses Mal war  das  gemeinsame Ankommen  in der Mitte etwas Besonderes. Dort das „Vater unser“ zu beten war für mich  eine tiefe Erfahrung von Verbundenheit mit den mitpilgernden Menschen aber auch mit  dem großen Geheimnis Gottes. Eine  Teilnehmerin hatte folgenden Impuls zugelost bekommen, der meine Erfahrung, vielleicht etwas erfasst: „Die Mitte ist ein geheimnisvoller Ort. Sie umarmt, gibt Geborgenheit, öffnet den Himmel  und die Türen nach innen“ (Gernot Candolini). Anschließend gab es im Gemeindehaus bei Tee noch einen regen Austausch zu den eigenen zugelosten Impulsen und den gemachten Erfahrungen. Und es ist bei einigen auch der Wunsch entstanden sich im Gemeindehaus zu treffen und gemeinsam einen Stein für das Labyrinth zu gestalten.

Text: Norbert Marxen