Oberpleis: Gemeinsam kochen, essen, trinken, reden

Gemeinsam kochen, essen, trinken, reden

Haben Sie vielleicht einmal Lust, eines Ihrer Lieblingsrezepte mit Anderen zu teilen?

Dann sind Sie bei uns richtig! Sie könnten dabei helfen einen der nächsten gemeinsamen Kochabende thematisch zu gestalten. Das macht nachweislich Spaß und Beschränkungen gibt es dabei fast auch nicht, nur sollten die Rezepte in 2 Stunden komplett zubereitet werden können.

Es geht beim Oberpielser Gemeinsam kochen, essen, trinken, reden – Kochabend nicht um besondere Küche, sondern einfach um ein leckeres Essen, welches den Rahmen für einen gemütlichen Abend mit anderen Teilnehmern bildet.

Auch beim Alter gibt es keine Einschränkungen. Egal ob junge oder alte Küche, egal ob der Koch / die Köchin schon im Rentenalter oder noch zur Schule gehen, leckere Rezepte kennt eigentlich jeder – warum also nicht diese mit interessierten Personen teilen?

Wenn Sie einen Kochabend gestalten möchten und dafür auch schon eine gewisse Anzahl an Teilnehmenden im Kopf haben, dann melden Sie sich bitte.
Termine 2022: 
Der 23. Kochabend ist in Vorbereitung. Mehr in kürze hier…
Herzlich Willkommen. Bitte um Anmeldung bei Herr Zielke.
In unseren Gemeindehäusern gilt noch die Maskenpflicht bei Bewegung im Raum, am Platz kann die Maske abgenommen werden.
Gemeindehaus Oberpleis
Ittenbacher Straße 42
53639 Königswinter
Herr Zielke
0178 7051833

22. Kochabend: Berliner Abend III

Wieder ein Neustart nach der langen zweiten coronabedingten Pause und sechs Teilnehmer*innen machten sich auf den kulinarischen Weg nach Berlin. Currywurst mit selbstgemachter „Herta Heuwer Soße“, Bouletten mit Möhren Luckenwalder Art und Kartoffelstampf, Rote Grütze mit Vanillesauce und zwei Berliner Weiße Variationen standen auf dem gemeinsamen Kochplan.

Erst das gemeinsame Vorbereiten im großen Saal, dann gemeinsam kochen und schließlich, gemeinsam essen – trinken – reden wieder im großen Saal. Es war einfach nur schön, ein so „altes“ Angebot wieder fortsetzen zu können.

Kulinarisch versetzt nach Berlin, natürlich auch mit dem passenden Bier, war es ein sehr kurzweiliger Kochabend im Oberpleiser Gemeindehaus.

21. Kochabend: Nudeln & Soßen

Nach einem Jahr coronabedingter Pause trafen sich vier am gemeinsamen kochen interessierte Personen in unserem Gemeindehaus.

Nudelsoßen standen diesmal im Mittelpunkt des Abends. Einfaches kochen aber gutes essen und nach so langer Zeit auch mal wieder ein tolles gemeinsames Erlebnis – natürlich unter den geltenden 3-G-Regelungen.

Zwei Nudelsoßen wurden gemeinsam gekocht: eine Tomatensoße mit Meeresfrüchten und eine Käse-Soße mit Gorgonzola. Dazu noch ein Cremedessert aus weißer Schokolade mit zweierlei Sektpralinen.

Das gemeinsame kochen war dann schnell erledigt und so stand diesmal eher das gemeinsame essen-trinken-reden, natürlich mit Abstand am gedeckten Tisch, auf dem Programm, aber auch das war nach fast einem Jahr Pause, wieder ein ganz wichtiges Erlebnis.

20. Kochabend: Kürbiszeit

Im Mittelpunkt stand diesmal der Kürbis, denn aus frischen Zutaten sollte eine Kürbissuppe mit Kartoffeln gekocht werden. Im großen Saal wurde dann, natürlich mit ausreichend Abstand geschält, geschnippelt und geknetet.

Denn auch der Crumble für den Nachtisch, einem Apfel-Rosinen-Crumble, wollte von Hand zubereitet werden.

In unserer Küche röstete der Bacon im Ofen, auf dem Herd köchelte die Suppe, die Kürbiskerne wurde angeröstet und der Crubble übernahm nach dem Bacon den Platz im Ofen. Am gedeckten Tisch im großen Saal unseres Gemeindehauses konnten wir dann schnell gemeinsam essen-trinken-reden. Die zwei schnellen, aber sehr schmackhaften Gerichte, schmeckten allen.

19. Kochabend: Apfelmus

Für den Vorratsschrank wurde noch nie gekocht. Und was könnte in der Oberpleiser Apfelwoche am besten für den Vorratsschrank zubereitet werden? Genau – Apfelmus. Während sich ein Teil der Gruppe um die Vorbereitung der Kartoffelsuppe gekümmert hat, schälte der andere Gruppenteil die Äpfel für das Apfelmus. Beides war schnell vorbereitet und auf dem Herd.

Die Kartoffelsuppe mit Kresse, Crème fraîche, Lachs oder gebackenem Bacon schmeckte allen und stärkte nach einem langen Arbeitstag während das Apfelmus auf dem Herd köchelte.

Nach dem gemeinsamen Essen mit Abstand konnte auch gleich das Apfelmus in die mitgebrachten Gläser abgefüllt werden.

Zum Nachtisch gab es dann wieder Rote Grütze mit Vanillesauce, der Klassiker auf den gemeinsamen Kochabenden.

18. Kochabend: Berliner Abend II

Die gewünschte Fortsetzung der Reise nach Berlin lockte 6 Interessierte in nach Oberpleis und wurden mit einem Peppermint Shot, einer Berliner Weiße mit einem Spritzer Pfefferminzsirup, begrüßt.

Der Teig für die Quark-Kartoffelpuffer war schnell zubereitet und nach einem kurzen Aufenthalt in der Pfanne schmeckten sie mit Apfelmus allen. Zwischengang war dann die klassische Berliner Currywurst mit ihrer selbstgemachten Sauce nah am Originalrezept von Herta Heuwer, der Erfinderin der Currywurst (1949). Die Würste waren sogar echte Berliner aus der Berliner Traditionsfleischerei Mischau.

Währenddessen köchelte der Hauptgang, die Kartoffelsuppe mit Pumpernickel auf dem Herd. Die Kombination aus klassischer Kartoffelsuppe mit Petersiliensahne und gerösteten Pumpernickelstücken war ein kulinarisches Erlebnis.

Nach einem Ku-Damm Kir, Berliner Weiße mit einem Schuss Creme de Cassis, endete der gemeinsame Abend mit dem Nachtisch, der schon traditionellen Roten Grütze an Vanillesauce bei einem Kochabend mit deutscher Küche.

17. Kochabend: Pfalz

Rund um den durch Altkanzler Helmut Kohl berühmt gewordenen Saumagen, wurde vorbereitet und gemeinsam in unserem Gemeindehaus frisch gekocht. Mit Saumagen, der frisch aus Koblenz besorgt worden war, LeberknödelnSauerkrautgratiniertem Kartoffelpüree und Zwiebelsoße wurde ein herzhafter und sehr leckerer Hauptgang gezaubert.

Die vor Ort zubereitete Rote Grütze mit Vanillesoße war dann der inzwischen schon traditionelle Nachtisch des Abends.

Dazu passte auch gut der trockene Riesling aus der Pfalz, der, entweder pur oder als Schorle, den Teilnehmern gut geschmeckt hat.

Nach dem Essen war die gemeinsame Meinung dann eindeutig: Saumagen ist ein Gericht, das im Vorfeld bei manchem geschmacklich  noch völlig unbekannt war, aber hervorragend geschmeckt hat.

16. Kochabend: Grillbeilagen

8 Teilnehmer trafen sich in Oberpleis um gemeinsam auf der Terrasse des Gemeindehauses zu grillen. Das Grillgut war allerdings nicht die Hauptperson dieses Kochabend, denn es standen die Grillbeilagen im Vordergrund.

Jeder Teilnehmer brachte dazu zwei Grillbeilagen, die er besondern gern mag, oder neu ausprobieren wollte, fertig von zu Hause mit. Aber auch diesmal blieb die Gemeindehausküche nicht kalt, denn die „Kanarischen Kartoffeln“, Kartoffeln in Salzkruste, mussten frisch zubereitet werden.
Mit der dazugehörenden roten Sauce auf Ayvarbasis waren diese bei allen Teilnehmer sehr beliebt.

Während draußen auf dem Grill das mitgebrachte Grillgut (Rindersteaks, verschiedene Bratwürste, Lammfilet, Lammkoteletts, Chorizowurst, Hühnchen und Fetakäse) gegrillt wurde, stand wieder das gemeinsamen reden und trinken im Vordergrund. An Grillbeilagen gab es:

Kanarische Kartoffeln mit roter Sauce, über dem Grill gebackener Fetakäse, Moretum, selbst gebackenes Dinkelbrot, Grüne-Bohnen-Salat, Couscous Salat, Gewürzjoghurt, Brokkoli Salat, Gnocchi-Salat, Erdnuss Creme sowie Kölsch, Pils, Fassbrause, Wein, Apfelsaft und Wasser.

15. Kochabend: 3erlei vom Spargel

Neun am gemeinsamen kochen Interessierte hatten sich diesmal eingefunden um dreierlei vom Spargel zuzubereiten. Vor Ort gemeinsam gekocht wurden dann die Spargelsuppe als Vorspeise und der Grüne Spargel auf Gorgonzolabandnudeln als Zwischengang.

Das gemeinsame kochen, essen, trinken, reden war auch dieses Mal wieder wörtlich zu nehmen, im Wechsel tauschten sich die Teilnehmer auf dem Balkon aus oder standen an den Kochtöpfen in der Gemeindehausküche.

Zum gemeinsamen essen der drei Spargelgerichte: Spargelsuppe, grüner Spargel auf GorgonzolabandnudelnSpargelauflauf mit Kartoffeln und Schinken versammelten sich dann alle Teilnehmer an der gedeckten Tafel. Der Sonnenuntergang beim essen zauberte dann seine herrlichen Lichtstimmungen zum essen dazu. Zum Dessert gab es frische Erdbeeren mit Quark-Sahne-Creme die den gemeinsamen Abend herrlich abrundeten.

14. Kochabend: Fisch essen

Zum zweiten Kochabend des Jahres 2019 trafen sich 8 Teilnehmer*innen in unserem Gemeindehaus um holländischen Matjes, eine Lachsforelleneue Kartoffelneinen gemischten grünen Salat und Rote Grütze mit Vanillesauce zuzubereiten und zu essen.

Da der er Matjes war schon fertig war, er musste vorab gut einen Tag ziehen, war dann das Putzen und Kochen der Kartoffeln, die Salatzubereitung, die Zubereitung der Lachsforelle und das Kochen der Vanillesauce zur Roten Grüße die eigentliche gemeinsam Arbeit.

Mit 8 Teilnehmer*innen waren die Aufgaben schnell erledigt, denn im Team kocht es doch am schönsten, und der Duft der Lachsforelle zog durch die Küche. Die Lachsforelle kam dabei nur mit Süßrahmbutter und roten Zwiebeln, gewürzt mit etwas Fischgewürz, in den Ofen.

Schnell noch den Tisch eindecken und schon konnte zum gemütlichen Teil des Abend übergegangen werden, dem gemeinsamen essen und trinken. Der Matjes war ein Traum und die Forelle, auf den Punkt gegart, schmeckte köstlich. Zusammen mit den beiden Beilagen, Kartoffeln und Salat war er eine tolle Kombination von Geschmack und Farben, denn auch das Auge isst ja mit.

13. Kochabend: Grünkohl

Zum ersten gemeinsamen Kochabend im Jahr 2019 gab es Grünkohl mit Kasseler und Pinkel.

Aus geschmacklichen Gründen, Grünkohl schmeckt am besten aufgewärmt, war das gemeinsame kochen diesmal etwas reduziert. Dies störte die gesellige Runde jedoch überhaupt nicht. Kartoffeln schälen und kochen, den Grünkohl, Kasseler und die Mettwüste (den Pinkel) aufwärmen und nebenbei den Milchreis für den Königreis, also Milchreis mit Roter Grütze, kochen.

In dem Grünkohl kamen dann noch kurz vor dem servieren Schmelzflocken. Mit Bier aus dem Norden schmeckte der Grünkohl herrlich und an der gedeckten Tafel im großen Gemeindesaal saßen die Teilnehmer dann noch lange zusammen.

Zwölfter Kochabend: Hanseatisch

Kochen wie an der Küste, gesagt – getan, der Hanseatische Kochabend, der zwölfte der Serie, mit dem Gericht der Küste: Labskaus.

Gemeinsam, mit einem Bier von der Küste, wurden die Zutaten in geselliger Runde zum Kochen vorbereitet. Das Zubereiten selbst war dann recht einfach:

Die gehackten Zwiebeln anschwitzen, das Corned Beef hinzugeben und leicht braten lassen. Die mehlig kochenden Kartoffeln kochen und mit etwas Milch stampfen und die Zwiebel-Fleischmasse unterheben und je nach Bedarf mit etwas Gurkensud verdünnen.

Variante 1:  Zur Kartoffel-Fleisch-Masse nun die fein gehackte Gurke, den Hering und die Rote Beete hinzugeben und ebenfalls unterheben. leicht weiter köcheln lassen.

Variante 2:   Die Kartoffel-Fleisch-Masse so belassen und den Hering oder Rollmops, die Rote Beete und die Gurke separat anrichten.

Für beide Varianten noch Spiegeleier braten und auf das Labskaus geben – Guten Appetit.

Elfter Kochabend: (Ost-)Preußen

Am ersten Kochabend im Jahr 2018 stand die Küche (Ost-)Preußens auf dem Speiseplan. Es sollte Gerichte geben, die sowohl am preußischen Königshof oder auch bei der Bürgerschaft gegessen worden sind.

8 Teilnehmer kochten gemeinsam das wohl bekannteste Gericht Ostpreußens, die Königsberger Klopse mit Salzkartoffeln und zum Nachtisch Apfelreis. Wenn Sie sich jetzt wundern, nur zwei Gerichte? Stimmt, sonnst waren es mehr, aber nach einer ordentlichen Portion Königsberger Klopse braucht es nicht mehr einen zweiten Hauptgang.

Im Gemeindesaal wurden dann alle Zutaten gemeinsam vorbereitet während in der Küche bereits die Brühe angesetzt worden ist. Allein schon die selbstgemachte Brühe aus Markknochen war ein Geschmackserlebnis. Aber auch die fertigen Klopse mit ihrer süß-sauren Soße und den Kapern waren sehr lecker. Selbstgemacht und so schmackhaft, das es nicht bei einem Teller pro Teilnehmer geblieben ist.

Der Apfelreis, aus Milchreis und säuerlichen Äpfeln, mit Sultaninen und einer leichten Zimtnote versetze viele Teilnehmer in ihre Jugend zurück. Wahlweise mit Zimtzucker oder Vanillesauce war auch dieser Nachtisch ein Gedicht.

Zehnter Kochabend: wie bei Luther

Zum (kulinarischen) Abschluss des Lutherjahres trafen sich 6 kulinarisch Interessierte um gemeinsam zu versuchen, den kulinarischen Genüssen aus der Zeit des 16. Jahrhunderts näher zu kommen.
Als Vorspeise gab es Lombardische Suppe wie sie zu Festtagen in Wittenberg von Katharina von Bora zubereitet worden sein soll. Der Hauptgang war Luthers Leibspeise, Brathering auf Erbsenmus und zum Nachtisch wurde Patrizierbällchen gebacken, die nicht nur an Luthers Tisch in aller Munde waren. Aus den recht übersichtlichen Zutaten mussten die Schälerbsen als erstes auf den Herd, denn ihre Kochzeit war nicht unerheblich.
Die Lombardische Suppe, aus Möhren, Rinderbrühe, Gewürzen wie Nelke, Safran, Muskat und Zimt und verquirltem Eigelb mit Traubensaft war schnell zubereitet und schmecke allen Teilnehmern hervorragend, ein völlig neues Geschmackserlebnis.
Der Hauptgang, Brathering auf Erbsenmus, präsentierte sich dann – ganz wie Luther es geliebt hat – rustikal. Das Erbsenmus, nur mit Pfeffer und Salz gewürzt, dazu der warme Brathering und Honigsenf. Zusammen ein geschmackliches Erlebnis, aber ganz bestimmt keine „leichte“ Küche.

Die Nachspeise waren dann goldbraun gebackene Teigkugeln aus Parmesan, Semmelbröseln und Eiern, die Patrizierbällchen. Einfach aber lecker.

Als Getränke standen ein dunkles ungefiltertes Bier, Cidre und Wasser bereit, die so wohl auch an Luthers Tafel gestanden haben könnten.

Neunter Kochabend: Südafrika

Als Speisefolge standen Blätterteigtaschen (Samoesas), eine gekühlte Birnen-Curry-Suppe sowie fruchtige Rindfleischspieße an Möhren mit Rosmarin-Senf-Glasur auf der Vorbereitungsliste und schon kurz nach Beginn entfalteten sich die Düfte nach Koriander und Garam Masala im großen Saal, wo die gemeinsamen Vorbereitungen leicht von der Hand gingen und die Neugier auf manch ungewohnte Aromen, Gewürze und Zusammenstellungen der Zutaten steigerte. Am herbstlich eingedeckten Tisch stand dann neben dem gemeinsamen Essen auch das Miteinander im Mittelpunkt – Gemeinde leben. Besonders war diesmal das Miteinander aller Altersgruppen.

Achter Kochabend: Berliner Abend I

Zur Begrüßung gab es einen „Peppermint Shot“ als Aperitif, Berliner Weisse mit einem kleinen Schuss Pfefferminzsirup bevor in der Küche die Hackfleischmasse für den Falschen Hase zubereitet wurde, und im Gemeindesaal viele fleißige Hände an Zwiebeln, Möhren, Kartoffeln, Knoblauch und Petersilie schibbelten.

Unter den interessierten Blicken der Kochgemeinschaft, verbunden mit Erinnerungen an Berlin, wurde die Soße für die Currywurst gekocht, während der Falsche Hase bereits im Ofen bräunte.

Die Currywürste, mit und auch ohne Darm, wurde auf Berliner Art traditionell in heißem Fett gebraten, der Duft dabei weckte Erinnerungen an Berlin und die Currywurstbude an der Ecke…

Während an der gedeckten Tafel dann die Currywürste mit der selbstgemachten Soße gegessen wurden, kochten in der Küche die Möhren und Kartoffeln.

Extra aus Berlin importiert waren auch die Getränke: Berliner WeisseNeuzeller „Schwarzer Abt“ und die originale Rixdorfer Fassbrause.

Die Mohrrüben „Luckenwalder Art“ standen dann als nächstes auf der Menuliste um dann als Beilage zum Falschen Hasen serviert zu werden. Zusammen mit der schnellen Soße und den Kartoffeln ergab der Hauptgang das kulinarisch-traditionelle Berlin.

Als Digestiv und kulinarischem Abschluss versprach dann der „Red Point“, Berliner Weisse, lieblicher Sekt mit einer Cocktailkirsche am Stiel, den zweiten Ausflug in das modern-kulinarische Berlin.

Siebter Kochabend: Kubanisch

Anlässlich des diesjährigen Weltgebetstages stand auch der Kochabend vom 02. März 2016 unter dem Motto „Kuba“ und überraschte uns: Dieser Kochabend war zum ersten Mal seit dem Start der Veranstaltungsreihe 2015 bereits Tage vor der Veranstaltung ausgebucht.

Empanadas mit Chimichurri als Vorspeise, Arroz con Pollo (Reis mit Huhn) als Hauptgang und zum Nachtisch Mangos Flameados, dazu Maisbier und Cocktails: Charles Daiquiri und Planter’s Punch.

Nach dem Essen stand dann der visuelle Höhepunkt auf dem Programm. Wie in einer Showküche sollte die Nachspeise, die Mangos Flamenados direkt am Tisch im Saal des Gemeindehauses flambiert werden.

Sechster Kochabend: Gottes Gaben

An diesem besonderen Kochabend lag der spezielle Augenmerk auf Rezepten mit Zutaten, die schon zu Lebzeiten und dem Wirkungskreis von Jesus bekannt waren. Fleisch war rar, sodass wir nach gut 90 Minuten schnippeln, rühren, abschmecken, naschen, faktisch ein sehr vielfältiges, vegetarisches Essensangebot auf dem großen Tisch hatten:
Linsencremesuppe, Möhrensalat, Tomaten-Kichererbsen-Creme, Sellerie-Salat (heute Walldorfsalat), Kichererbsenbällchen, Joghurt-Kroblauch-Paste, Oliven-Käse-Platte, Feldsalat mit Granatapfel, Datteln, Oliven und Obstalat mit Granatapfel und Feigen.
Dazu gab es „Biblisches Brot“, ein Fladenbrot nur aus Getreiden, die seinerzeit auch verwendet wurden.

Fünfter Kochabend: Römisch historisch

Im Gemeindesaal wurden als erstes für die römische Vorspeisenplatte gemeinsam Champignons geputzt, Fetakäse, Kräuter, Schalotten, Knoblauch und Aprikosen geschnitten, Gewürze im Mörser verrieben und Eier in der Küche gekocht.

Unter den interessierten Blicken der Kochgemeinschaft, verbunden mit kleinen Geschichten rund um die römische Küche, entstanden dann die verschiedenen Vorspeisen: Moretum, ein römischer Brotzeitkäse, frische Champignonslukanische Frikadellen und gekochte Eier mit Pinienkernsauce. Dabei standen besonders die Zutaten unter genauer Beobachtung, denn Fischsauce oder Kreuzkümmel, sind ja schon etwas ungewöhnlich. Das  Dinkelbrot war allerdings schon am Vormittag selbst gebacken worden.

In der Küche wurden dann die Champignons und die lukanischen Frikadellen zubereitet und die Vorspeisenplatte angerichtet.

Am der herbstlich dekorierten Tafel konnten die Teilnehmer dann mit einem römischen weißen Würzwein, dem Mulsum, auf das gemeinsame Essen anstoßen, bevor die Vorspeisenplatte gegessen wurde. Die vielmals argwöhnisch bestaunte Fischsauce, als Ersatz für das original römische Garum,  war allerdings doch nicht herauszuschmecken…

Zum Essen gab es römischen dunklen Würzwein, den Conditum Paradoxum, und Mineralwasser aus der ältesten Römerquelle Deutschland, den Tönnissteiner Brunnen.

Gleichzeitig  wurde auch am Hauptgang, Schweinefleisch mit Aprikosen, gearbeitet, denn auch hier waren eine Vielzahl an römischen Zutaten zu verarbeiten.

Nach den Vorspeisen wurde dann der Hauptgang, das Schweinefleisch mit Aprikosen, serviert und nach drei gemeinsamen Stunden klang dann der Kochabend mit dem gemeinsamen aufräumen aus.

Die römische Küche, ihre besonderen und manchmal auch unbekannten Zutaten und die mit dem Kochen verbundenen kleinen Geschichten waren ein interessanter Zeitvertreib und ein Erlebnis unbekannten Geschmacks auf der Zunge.

Vierter Kochabend: Spanien

Schnell hat sich die Küche im Gemeindehaus wieder in eine Restaurantküche verwandelt; eine riesige Paellapfanne, frisches Gemüse, Fisch, Fleisch und Kräuter… alles wartete darauf verarbeitet zu werden. Unter den staunenden Blicken der Teilnehmenden und unter fachkundiger Erklärung wurde dann die Paella Schritt für Schritt „zusammengesetzt“.

Das gemeinsame Essen begann mit einem trockenen Sherry und Artischockensalat, marinierten Paprika und gefüllten Zucchini-Röllchen – die hatte Frau Schnetzke allerdings schon am Vortag vorbereitet.
Die Paella als Hauptgang war hervorragend und wurde von einem guten spanischen Rotwein begleitet.
Als Nachtisch wurden wir mit einer spanischen Mandeltorte mit Feigen und Pfirsich/Orangen-Kompott und einem Sherry als Digestiv überrascht.

Dritter Kochabend: Afrikanisch

Als wir uns am 11. Juni 2015 zum „Afrikanisch kochen“ trafen, war es ein bisschen wie Urlaub.

Exotische Zutaten und zwei Expertinnen, die in traditioneller Kleidung ihres Heimatlandes Kamerun gekleidet waren. Julienne Ngueloho und ihre Freundin haben uns einen abwechslungsreichen, lustigen und unterhaltsamen Abend geschenkt.

Wir haben neben einer bunten Salatplatte als Vorspeise sowie frischen Früchten zum Nachtisch ein Ndolé gekocht – ein traditionelles Gericht mit Rindfleisch oder Stockfisch geschmort in einer Sauce aus pürrierten Erdnüssen – wir haben beides ausprobiert.

Zweiter Kochabend: Japanisch

Im November 2014 lernten wir schon bei der Vorbereitung des Abends einiges Neues über die japanische Küche: Vorspeise, Hauptgericht, Nachtisch – diese Aufteilung eines Essens gibt es in Japan nicht, es steht einfach alles auf dem Tisch und man bedient sich nach Lust und Laune.

Lust und Laune waren dann auch wichtige Zutaten, die die 11 Teilnehmer*innen an diesem Abend mitbrachten.
Nach einem Begrüßungssekt und einigen erläuternden Worten bereiteten wir gemeinsam in 2er oder 3er Teams folgende typische japanische Speisen zu: Gomaae (Blattspinat mit Sesam-Sojasauce), Miso Suppe mit Tofu und Wakame,  verschiedene Sushi (spezieller Reis mit Avocado & Gurke, mit Lachs, Thunfisch oder Thunfischcreme) und Vanilleeis mit Adzukibohnenpaste.

Erster Kochabend: Italienisch

Am 08. Mai 2014 war die Premiere der Reihe „gemeinsam kochen – essen – trinken – reden“ im Gemeindehaus Oberpleis.

Nach einem Prosecco und der Vorstellung der Rezepte wurden die Kochteams ausgelost und die machten sich an die Vorbereitung von Risotto mit gebratenem grünen SpargelHühnerbrust- Saltimbocca und geschmortem Gemüse sowie einer Mascarponecreme mit frischen Erdbeeren. Parallel wurde die Tomaten mit Mozzarella (das musste nach der Ankündigung im letzten Gemeindebrief einfach sein) als Vorspeise zubereitet.

Auch davon, dass das Zubehör in der Gemeindehaus-Küche noch nicht vollständig ist, haben wir uns nicht abschrecken lassen. Mann kann Sahne auch mit der Hand schlagen – Zeit ist ja genug.

Nach einer knappen Stunde Arbeit folge der gemütliche Teil – essen, trinken, reden. Die Gesprächsthemen waren vielfältig wie die Teilnehmenden. Und am Ende waren sich alle einig: Es war ein schöner, interessanter Abend.